Jedes Abenteuer hat einen Anfang. Für das Jokerbüssli begann alles nicht auf einer Landstrasse, sondern an einem Montag im Frühling 1983 — in einer Fabrikhalle in Wolfsburg.

1983 — Geburt in Wolfsburg

Als die Produktionslinie in Wolfsburg anlief, war der Volkswagen T3 bereits seit vier Jahren der Liebling der Campingwelt. Doch dieser Bus hier sollte etwas Besonderes werden: ein Joker-Ausbau von Westfalia, versehen mit dem markanten Hochdach, das dem Bus seine charakteristische, fast feierliche Silhouette gab. Während andere T3 mit dem klappbaren Aufstelldach ausgeliefert wurden, thronte über diesem Exemplar eine feste, hochgewölbte Dachhaube — grosszügig, einladend, unverwechselbar.

In der Westfalia-Manufaktur in Rheda-Wiedenbrück verwandelte sich der nüchterne Transporter in ein rollendes Zuhause: eine kompakte Küche mit zwei Gasbrennern und einer kleinen Spüle, eine Kühlbox, Oberschränke aus hellem Eschenholz, eine Rückbank, die sich zur Liegefläche verwandelte — und oben, unterm Hochdach, ein zweites Bett für die Abenteuernächte unter Sternenhimmeln. Der braune Lack leuchtete warm, fast tabakfarben, und passte zu den beigen Polstern wie ein Massanzug.

Im Herbst 1983 rollte er vom Hof. Fertig. Bereit.